Sie haben ungewöhnliche Hautveränderungen und fragen sich ob es sich hier um Hautkrebs handeln könnte?
Wir setzen modernste Systeme ein um Hautkrebs frühzeitig zu erkennen oder auch um bei nicht-chirurgischen Behandlungsverfahren den Verlauf zu kontrollieren.
Bisher musste man eine Gewebeprobe entnehmen – jetzt ist Mithilfe der Linefield-OCT-Technologie eine digitale Biopsie möglich. Damit können nicht-invasive Gewebeuntersuchungen in verschiedenen Tiefen der Haut innerhalb weniger Minuten durchgeführt und ausgewertet werden. Im Vergleich zu operativen Verfahren entstehen hier keinerlei Narben.
Ohne eine Operation können mikroskopische Bilder bis in tiefere Hautschichten entstehen. Zudem kann die vollständige Ausdehnung des Befundes untersucht werden. Ebenso kann man untersuchen ob ein bereits behandelter Hautkrebs (nach Operation, Photodynamischer Therapie oder Salbenbehandlung) vollständig entfernt wurde.
Die digitale Biopsie kann am gesamten Körper durchgeführt werden:
Bei der optischen Kohärenztomographie wird die zu untersuchende Körperstelle punktweise abgetastet. Hierbei werden Laserstrahlen des sichtbaren und infraroten Bereichs benutzt um oberflächliches Gewebe schichtweise zu vermessen. Damit lassen sich dreidimensionale Querschnitte von dünnen Schichten darstellen. Eine relativ große Eindringtiefe von bis zu 2 mm und eine gleichzeitig hohe Auflösung macht diese technische Methode zu einer sehr effektiven Untersuchungsmöglichkeit zur Hautkrebsfrüherkennung. Es ermöglicht eine hochauflösende Darstellung der Haut.
Mit der aktuellen technischen Konfiguration eignet sich die optische Kohärenztomographie (OCT) zur verbesserten nicht-invasiven Diagnostik von Aktinischen Keratosen, Basalzellkarzinomen und Plattenepithelkarzinomen der Haut.
Darüber hinaus ermöglicht die Optische Kohärenztomographie die Abgrenzung von aktinischen Keratosen zu bereits invasiven Plattenepithelkarzinomen.
Sie kann auch vor einer Operation von Basalzellkarzinomen zur genauen Festlegung der Tumorgrenzen in der Haut verwendet werden (Schnittrandkontrollen).
Hierdurch können häufig erforderliche Nachexzisionen (Operative Entfernung) vermieden werden.